DANIEL DICKOPF
Songschreiber und Sänger

In Köln aufgewachsen, trifft Daniel Dickopf auf dem Gymnasium Mitschüler, mit denen er zunächst in einer Blechbläsercombo spielt, die dann in eine Rockband umgewandelt wird. Aus Spaß kommen a-cappella-Stücke ins Programm, und auch nach dem Abitur singt die Gruppe hobbymäßig bei Feiern und als Straßenmusiker weiter. 1995 fällt die Entscheidung als A-cappella-Gruppe WISE GUYS  professionell zu arbeiten. Daniel Dickopf schreibt die meisten der Texte und Melodien und ist für die Moderationen bei den Live-Auftritten zuständig. Sein Studium der Anglistik und Germanistik bricht er irgendwann ab, als die Aktivitäten für die WISE GUYS immer aufwändiger werden. Inzwischen füllt die fünfköpfige Gruppe große Konzert-Hallen in ganz Deutschland. Die CD ‘klartext’ kam auf Platz 10 der deutschen Albumcharts, die ‘Wo der Pfeffer wächst’ auf Platz 13.


CDs:
2004  Wo der Pfeffer wächst
2003  Klartext
2001  Ganz weit vorne
2000  Live
1999  Skandal
1997  Alles im grünen Bereich
1996  Haarige Zeiten
1995  Dut-Dut-Duah


www.wiseguys.de


DER FRAGEBOGEN:

Was antwortest du auf die Frage: „Was machen Sie beruflich?“
Ich bin Musiker. Wenn auch nur Pop.

Bist du in einem künstlerischen Umfeld aufgewachsen?
Nein, aber in einem musikalischen und kreativen.

Wann hat sich bei dir gezeigt, dass du in diese berufliche Richtung tendierst?
Für mich gefühlsmäßig nach den ersten Auftritten mit unserer alten “Rockband” in der Schule.

Wann und in welcher Situation hast du dich bewusst für diesen Beruf entschieden?
1997, nach langen Diskussionen, mit der Unterzeichnung unseres ersten Plattenvertrags.

Was würdest du jetzt beruflich machen, wenn du nie Erfolg gehabt hättest?
Ich wäre wohl Lehrer, was allerdings auch mindestens einen Erfolg voraussetzt: Das Bestehen des Examens.

Du bekommst Miete und alle Nebenkosten für ein Jahr bezahlt. Bedingung: Du darfst während dieser Zeit nicht auftreten. Gehst du darauf ein?
Nein. Das  “nicht dürfen”  gefällt mir nicht.

Was macht dir an deinem Beruf große Freude?
Jede Situation, in der deutlich wird, dass jemand unsere Musik schätzt.

Auf was könntest du locker verzichten?
Auf den in unserem Fall ohnehin aussichtslosen Kampf, häufiger in den Printmedien erwähnt zu werden.

Was würdest du gerne so richtig gut können?
Klavierspielen und Inline-Skaten. 

Was würdest du machen, wenn du durch eine plötzliche 10-Millionen-Erbschaft für den Rest deines Lebens finanziell unabhängig wärst?
Wenn diese Summe meinen Charakter nicht verformen würde, würde ich dasselbe machen wie jetzt, nur vielleicht ein paar Auftritte weniger, dafür mehr Zeit für Kreatives. Von 10 Millionen würde ich allerdings einen großen Teil abgeben.


(Antworten vom März 2004)
 



(Foto von Anette Dewitz)

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