LONDON Der Kurztrip - Ein Tag London per Bus
Selbstversuch ohne Bett und mit Theater (Juli 2009)
Freitag 18:00 - (5 Stunden vor Abfahrt) Ich packe meinen Rucksack. Ein Wechsel-T-Shirt, Zahnbürste, dünne Decke, englische Pfund. Den ganzen Tag über bin ich
schon müde, kann aber nicht schlafen. Blöd, wenn ich bedenke, dass ich ein vermutlich schlafarmes Wochenende vor mir habe.
20:00 - (3 Stunde vor Abfahrt) Mein Gatte fragt, um welche Uhrzeit wir ankommen
werden. Ich glaube um 10. Oder um 9? Er fragt, wann wir denn am Sonntag zurückkommen. Ich glaube, gegen 11. Oder früher? Ob ich im Internet geguckt hätte, wie das Wetter wird. Wegen Regenschirm und so. Nein, ich denke,
es wird so wie hier. Regen und Sonne. Aber ich weiß es nicht. Er kann es nicht fassen.
23:00 - (Es geht los) Eigentlich könnte ich jetzt ins Bett gehen, der Tag war lang und ich bin müde. Stattdessen starte
ich nach London, beziehungsweise nach Köln, wo der Bus losfährt. Mit dabei T. und D.. T. ist genau so ahnungslos wie ich. D. hat das schon mehrfach gemacht, hat für uns in London Theatertickets bestellt und ist unser
persönlicher Reiseführer, der weiß, wie es geht.
Samstag 0:45 - (Seit 1 Std, 45 min unterwegs) Hauptbahnhof Köln. Abfahrtzeit. Im etwas unübersichtlichen Busbahnhof stehen mehrere Busse, aber keiner, der für
einen Tag nach London fährt. Zitat T.: “Entweder ist der Bus nicht da, oder wir sind nicht da, wo der Bus ist.” Mit uns warten viele Leute, die mit dem gleichen Anbieter fahren, aber zum Teil nach Paris wollen.
1:02 - (Seit 2 Std, 02 min unterwegs)
Der Bus kommt. Er hätte vor 17 Minuten abfahren sollen, aber wir freuen uns, dass er überhaupt da ist.
1:10 - (Seit 2 Std. 10 min unterwegs)
Wir fahren los. Ziel: London. Hoffentlich. Nicht dass wir doch im Parisbus sitzen. Die Mitfahrer gibt es in allen Altersklassen von 10 bis Mitte 60. Die Reiseleiterin duzt alle
jugendlich frisch. Der Bus sieht gepflegt aus, Busfahrer und Busfahrerin wirken ruhig und kompetent. Meine Sorge bezüglich einer Billigtour mit alten Bussen und übermüdeten
Busfahrern verschwindet. Nur dass die Reihen sehr eng sind, stört. Es bleibt nicht wirklich viel Platz für die Beine, was bei einer so langen Fahrt blöd ist.
Es gibt leise Unterhaltungen im Bus. Einige etwas lautere Jugendliche sind im aufmerksamen Blick ihrer Betreuer und hören auf Ermahnungen. Eines der Mädchen
möchte beim nächsten Mal in die Türkei, weil es dort Louis Vuitton Taschen für 15 Euro gibt. Ich möchte, dass sie bald aufhören über ihre Sitznachbarn, die Plätze und Louis
Vuitton zu reden, damit ich später mal schlafen kann. Dafür, dass jetzt so eine Reise vor mir liegt, bin ich eigentlich viel zu müde. Wenn ich übermüdet bin, bekomme ich
Kopfschmerzen. Wäre ja super, wenn ich morgen mit Kopfschmerzen durch London wanke und alles blöd finde.
2:15 - (seit 3 Stunden, 15 min unterwegs)
Fünfzehn Minuten Tank-Pause an einer Raststätte. Ich bin müde, aber gut gelaunt. Wird Zeit, dass ich gleich mal schlafe. Ist immerhin weit nach Mitternacht. Wir haben Spaß
mit dem blöden Selbstauslöser des Fotoapparates. Leute, die uns zusehen, vermutlich auch.
2:50 - (seit 3 Std, 50 min unterwegs)
Wir fahren durch ein dunkles Belgien und ich bin plötzlich hellwach. Ist doch super, in der Nacht zu fahren und nachher in London auszusteigen. Wie nah alles ist. Und wie fit
ich bin. Ich kann scheinbar tagelang ohne Schlaf auskommen.
4:30 - (seit 5 Stunden, 30 min unterwegs) Im Bus ist es leise. Alle versuchen zu schlafen. Bei manchen klappt es. Bei mir nicht. Ich
habe Hunger. Da ich normalerweise um 4:30 nicht wach bin, weiß ich nicht, ob das um diese Uhrzeit für mich normal ist. In Frankreich ist es auch dunkel.
5:40 - (seit 6 Stunden, 40 minuten unterwegs)
Ich döse, ich schlafe kurz ein, ich habe Hunger. Wieso eigentlich immer noch Hunger? Und warum sind Bus-Sessel so unbequem? Ich kann im Sitzen nicht wirklich schlafen.
Auch nicht, wenn ich sehr müde bin. Draußen wird es langsam heller. Die ersten Mitreisenden wachen auf. Ich bin müde. In einer knappen Stunde legt die Fähre ab. Wir
fahren und fahren. Ich finde, London ist doch recht weit weg. Auf was für bekloppte Ideen man kommen kann. Aber jetzt muss ich da durch. Zum Glück habe ich nette
Mitfahrer, die sich durch eventuelle Müdigkeit ihre Laune nicht verderben lassen. Und meine Laune ist weiterhin gut.
6:00 - (seit 7 Stunden unterwegs)
Es ist hell, wir kommen in Calais an. Aussteigen, Ausweiskontrolle, einsteigen, zur Ablegestelle fahren, an der eine Fähre liegt.
6:30 - (seit 7 Std, 30 min unterwegs)
Die Fähre fährt ab. Ohne uns. Angeblich ist unsere Fähre zu spät, ich vermute allerdings, dass wir zu spät für unsere Fähre sind. Die halbe Stunde Verspätung bei der Abfahrt haben wir nicht aufholen können.
8:00 - (seit 9 Stunden unterwegs) Nach eineinhalb Stunden Aufenthalt an der Fährenanlegestelle in Calais fahren wir auf eine andere Fähre. Damit werden wir eineinhalb Stunden später als geplant in London
ankommen. Die Theaterführung am Vormittag können wir vergessen. Das ist zeitlich nicht mehr zu schaffen. Dass wir stattdessen die Fähranlegestelle ausführlich aus dem Busfenster sehen konnten, tröstet nur wenig.
8:20 - (seit 9 Std, 20 min unterwegs) Die Fähre legt ab. Mit uns. In London ist es eine Stunde früher und wir stellen die Uhr auf 7:20. Hat den Vorteil, dass uns die Wartezeit an der Fähranlegestelle plötzlich viel
kürzer vorkommt.
7:40 - (seit 9 Std, 40 min unterwegs)
An Bord der Fähre holen wir heißen Tee zum Frühstück. Draußen scheint die Sonne. Es ist Urlaubswetter. Ich freue mich auf den Tag in London. Im Waschraum ziehen wir uns frische Sachen an und putzen die Zähne.
8:30 - (seit 10 Std, 30 min unterwegs)
Tolles Wetter. Dover und die Kreidefelsen in Sicht. Es wäre ganz egal gewesen, ob ich unsere Ankunftszeit gewusst hätte, denn sie ist jetzt auf jeden Fall anders. Ein
Mitreisender ist mit seinem 10jährigen Sohn dabei. Sie wollen London ansehen und vielleicht ein Autogramm von Jude Law bekommen, der gerade dort Theater spielt. Ich
kenne Jude Law nur vom Namen und erkenne ihn auch auf einem hingehaltenen Foto nicht. Die beiden kommen aus Hamburg und sind schon sechs Stunden länger als wir unterwegs. Wir gucken anerkennend.
11:00 - (seit 13 Stunden unterwegs)
Wir fahren auf London zu. Einen kurzen Moment lang befürchten wir, dass wir doch nach Paris gefahren sind, aber außer dem Eiffelturm sieht alles britisch aus. Alle
Mitfahrer, die keine Stadtrundfahrt des Unternehmers bezahlen, steigen vorher planmäßig an der U-Bahn-Station “Elephant & Castle” aus, da sie ansonsten die halbe
Stadtrundfahrt bei der Fahrt in die Innenstadt umsonst hätten. Wer will kann auch schon die abendliche Lichterfahrt durch London buchen, aber da sind wir im Theater.
12:00 - (seit 14 Stunden unterwegs)
Wir steigen in die U-Bahn und kommen in der City raus. Sonne, London und wir. Ich fühle mich erstaunlich wach. Bis jetzt war alles Hinfahrt, ab jetzt ist es London.
12:20 - (seit 14 Std, 20 min unterwegs)
Wir holen die vorbestellten Theaterkarten für “Les Miserables” und “Avenue Q.” in den Theatern ab. Trotz leichter Müdigkeit macht alles Spaß. Ich denke daran, dass ich in
der Nacht noch in Köln war und fühle mich wie ein Jetsetter. Mal eben nach London fahren - wie cool. Nur den Bus und das fehlende Hotel sollte ich unter den Tisch fallen lassen, wenn ich beeindrucken will.
12:40 - (seit 14 Std, 40 min unterwegs) Mittagessen im Stockpot. Es gibt englische Küche. Eine undefinierbare, frittierte, sehr leckere Vorspeise, beim Hauptgang in Wasser gekochtes, völlig ungesalzenes Gemüse mit
Kartoffeln und Fisch oder Hähnchen. “Haddock” ist tatsächlich Fisch, aber was ist “butternut”? Der dreilagige Trifle-Sponge-Sonstwas-Nachtisch, der sich auf der
Speisekarte als cremige Sensation ausgibt, ist ein Stück Sandkuchen, der mit Vanillesoße übergossen wurde. Der Applecrumble liest sich langweiliger, ist aber sensationell lecker. Wir haben Spaß.
Danach geht es durch London. Unser persönlicher Reiseführer D. zeigt uns Theater, Bühneneingänge und das Foyer des Drury Lane Theatres. Ich bedauer, dass wir für die
Theaterführung in diesem schönen Theater zu spät waren, weil der Bus die Fähre nicht bekommen hat. Vielleicht begegne ich gleich Jude Law, aber wenn, dann erkenne ich ihn ja leider nicht.
14:30 - (seit 16 Std, 30 min unterwegs) “Les Miserables” im Queens Theatre.
Eine sehr beeindruckende Theaterproduktion. Ich kapier immer noch nicht in jedem Fall, wer das gerade ist, der da singt, das dämpft meine Begeisterung aber nicht. Allerdings
muss ich an ruhigen Stellen manchmal dagegen ankämpfen, dass die Augen zugehen. Ich bin jetzt doch ziemlich müde und befürchte, dass ich bei kurz geschlossenen Augen
innerhalb von Sekunden laut schnarchend im Sitz hängen könnte. Nach so vielen Stunden ohne richtigen Schlaf bewegungslos in einem abgedunkelten Raum zu sitzen und
vorgesungen zu bekommen, ist für mich kritisch. Zum Glück sitzen wir ganz vorne und ich werde durch das Orchester wachgehalten. Gut, dass es ein Revolutionsstück ist, da wird viel getrommelt.
Beim Finale bin ich dann so mitgerissen und auch wirklich wach, dass ich am liebsten
eine rote Fahne geschnappt hätte und voller Überzeugung für die Revolution mitgelaufen wäre. Egal für welche. Und auch, wenn ich nicht immer sicher gewusst hätte, wer da
gerade neben mir revolutioniert. Eine tolle Show, ein großes Erlebnis.
Wir treffen beim Rausgehen eine Familie, die am Morgen mit dem Flugzeug aus
Frankfurt kam und ein wenig verlegen zugibt, dass sie nur Les Miserables ansehen und am Abend zurückfliegen. Wir sagen, dass wir das ähnlich machen, nur mit dem Bus,
woraufhin sie uns anerkennend, aber auch leicht entsetzt ansehen, so wie man Leute ansieht, die als Überlebenstraining tagelang im Wald leben und sich von Regenwürmern
ernähren. Ist toll, dass es geht, würde man selber aber lieber nicht machen. Sie geben allerdings zu, dass wir mit der langen Busfahrt “mehr” von der Fahrt haben als sie mit
ihrem Flieger. Wir halten uns weiterhin wacker und haben immer noch Spaß.
17:40 - (seit 19 Std, 40 min unterwegs)
Unterwegs in London. Gucken, laufen, erleben. U-Bahn, Supermarkt, Straßenkünstler, Sonne, London-City. Englischen Tee kaufen, Ginger- und Shortbread-Kekse kaufen, Salt
& Vinegar-Chips kaufen, DVDs und CDs kaufen. Jetzt könnte ich für eine halbe Stunde ein Bett gebrauchen. Einfach mal hinlegen und Powernappen. Es gibt aber kein Bett.
19:30 - (seit 21 Std, 30 min unterwegs)
Wir finden kein Starbucks und holen unseren Kaffee woanders. Mit einem großen Coffee-to-go und Sandwiches aus dem Supermarkt bereiten wir uns auf einer Parkbank
- mit Blick auf das Riesenrad an der Themse - auf die nächste Vorstellung vor. Danach sind wir wach und fit. Auf dem Rückweg kommen wir kurz hintereinander an drei Starbucks vorbei.
20:30 - (seit 22 Std, 30 min unterwegs) “Avenue Q.” im Gielgud Theatre. Muppet-Show und Sesamstraße für Erwachsene. Witzig, spritzig und total klasse. Puppen
und Schauspieler sind ein verrückter Mix in einer schnellen Show, und zu meiner Verwunderung behalte ich die Übersicht, auch wenn der Schauspieler links die Puppe
rechts spricht. Total klasse, mit viel Musik und schrägem Humor.
22:40 - (seit 24 Std, 40 min unterwegs)
Wir kommen sehr gut gelaunt aus dem Theater und laufen durch das menschenvolle, sommerlich warme London zum Picadilly Circus, um von dort mit der U-Bahn zum
Treffpunkt an der Paddington Station zu fahren. Lieber ein bisschen zu früh da sein, damit sie nicht auf uns warten müssen. Und nicht ohne uns abfahren.
23:15 - (seit 25 Std., 15 min unterwegs) Wir stehen am Treffpunkt. In 30 Minuten startet unser Bus nach Hause.
Sonntag 0:00 - (seit 26 Stunden unterwegs) Der Bus sollte vor 15 Minuten abfahren, ist aber nicht da. Um uns herum viele Leute, die
mit dem gleichen Anbieter da sind, aber nach Hamburg oder Bielefeld wollen, oder einen längeren London-Aufenthalt hatten und darum zu einer anderen Gruppe gehören.
Ihre Busse kommen. Entweder stehen wir an der falschen Seite von Paddington Station, oder die anderen Leute aus unserer Gruppe sitzen alle im Bus, weil sie die Lichterrundfahrt mitgemacht haben und sich dabei verspäten.
0:20 - (seit 26 std, 20 min unterwegs) Der Bus kommt. Nur 35 Minuten zu spät - geht ja noch. Wir haben Geduld gelernt. Ich nehme meine dünne Reisedecke und setze mich entspannt hin. Ob ich jetzt ein bisschen
schlafen kann?
2:20 - (seit 28 Std, 20 min unterwegs) Ich wache auf, wir sind kurz vor Dover. Der Satz des erfahrenen persönlichen
Reiseleiters D. bestätigt sich: “Auf der Rückfahrt bin ich sowieso immer im Koma und schlafe.” Ich finde Bus-Sessel gar nicht mehr so unbequem. Hauptsache, ich kann die
Augen zumachen. Hoffentlich schnarche ich nicht. Aber egal, hört ja keiner. Die schlafen alle. Aber gleich nicht mehr, denn auf der Fähre müssen alle den Bus verlassen.
3:30 - (seit 29 Std, 30 min unterwegs)
Die Fähre legt ab. Wir sitzen herum, unterhalten uns, trinken Tee, essen Sandwiches und stellen die Uhr um. Es ist jetzt 4:30 und eben waren wir noch in London. Verrückt.
Mir gehen die Musicallieder nicht aus dem Kopf und manchmal wechseln sie sich aus beiden Vorstellungen ab. Inhaltlich völlig unkompatibel, aber egal. Ich finde, es war ein toller Tag.
6:10 - (seit 31 Std, 10 min unterwegs)
Wir fahren durch das dunkle Frankreich und im Bus schlafen alle fest. Ich wache kurz auf, notier mir das und döse wieder ein.
7:00 - (seit 32 Stunden unterwegs)
Ich bin nach festem Schlaf hellwach. Fast alle schlafen im Bus, sehr selten schnarcht mal jemand kurz auf, es ist still und friedlich. Ich sehe zu, wie die Sonne aufgeht. Ist
ein bisschen langweilig. Ich hätte mir ein Buch mitnehmen sollen.
9:12 - (seit 34 Std, 12 min unterwegs) Noch immer schlafen fast alle. Ich fühle mich ziemlich fit. Aachen kommt näher,
beziehungsweise der Bus nähert sich Aachen. Von dort ist es nur noch eine Stunde nach Köln.
10:00 - (seit 35 Stunden unterwegs)
Eigentlich sollte das unsere Ankunftszeit in Köln sein, stattdessen wird noch eine halbstündige Pause an einer Raststätte hinter Aachen eingelegt. Ich rechne aus, dass wir
dann nicht vor 11:30 in Köln sein werden, von wo aus ich noch nach Hause fahren muss. Ist vielleicht ganz gut, wenn man sich vorher nicht auf feste Uhrzeiten einstellt.
Kurzentschlossen verabschieden wir uns von unserer Reisegruppe und lassen uns an der Raststätte abholen.
11:30 - (seit 36 Std, 30 min unterwegs)
Wir kommen Zuhause an. Gut gelaunt und erstaunlich fit. Wer sagt’s denn. Uns kann nichts umhauen. Innerhalb von 36,5 Stunden von Köln über Calais und Dover nach
London, dort viel herumgelaufen, zwei Musicals gesehen und Spaß gehabt, anschließend wieder über Dover und Calais zurück. Eine ziemlich bekloppte Aktion, bei der wir lange
im Bus sitzen mussten, aber auch in aller Ruhe zwei komplette Musicals in London ansehen konnten.
Wenn der Bus nicht die Verspätungen gehabt hätte, wären wir früher und
dementsprechend länger in London gewesen, hätten unsere Theaterführung noch machen können und wären am Ende auch früher Zuhause gewesen. Aber eine nette Mitfahrerin
sagte ganz richtig: “Hier kommt es auf den günstigen Preis an, nicht auf den Service”. Und trotz der Verspätung hatten wir immer noch 12 Stunden zur freien Verfügung in
London. Eine richtig lange Zeit, in der man viel machen kann.
Ein Kurztrip nach London ist anstrengend und darum nur bedingt zu empfehlen, gilt aber
ähnlich wie ein Überlebenstraining im Wald: Nicht jeder hat da Lust drauf. Man kann es sich bequemer machen. Wenn man es aber geschafft hat, fühlt man sich richtig gut und weiß, dass man noch viel mehr schaffen kann.
Und in Wahrheit sahen wir so aus:
Und fühlten uns auch so.
Aber das war es noch nicht .....
LONDON-2
Vier Wochen später. Der Kurztrip - Nochmal ein Tag London. Diesmal per Auto. (August 2009)
Freitag (4 Wochen vor der Abfahrt)
Nur wenige Tage, nachdem ich vom Bus-Trip nach London zurückkomme, buche ich Karten für “Les Miserables” und “Avenue Q.” Die Familienmitglieder, die bei der Bustour
nicht dabei waren, möchten die Musicals jetzt auch sehen. Es ist kaum zu glauben, aber ich bekomme tatsächlich für einen Samstag noch Karten für die Nachmittagsvorstellung
des einen und für die Abendvorstellung des anderen Stückes. Allerdings wollen die beiden anderen Familienmitglieder nicht Bus fahren. Wir beschließen, dass wir die
Bustour ohne Bus, dafür mit dem Auto machen. Aber wieder ohne Hotel. Das heißt, Samstags in den frühen Morgenstunden nach London fahren, dort in zwei Theatervorstellungen gehen und in der Nacht zurück nach Hause.
Mittwoch
(10 Tage vor der Abfahrt) Wo können wir in London eigentlich parken? Alle Angaben, die wir finden, sind sehr unsicher. Im Allgemeinen wird komplett davon abgeraten mit dem Auto nach London zu
fahren. Wir möchten das Auto gerne etwas außerhalb abstellen und dann mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die City fahren. Aber gibt es an den Tube-Stationen
gute Parkplätze und fährt das gewählte öffentliche Verkehrsmittel abends um 23 Uhr auch sicher wieder raus bis zu unserem Auto? Wir könnten ja auch am Flughafen
Heathrow parken, zu dem vermutlich auch nachts regelmäßig Bahnen fahren.
Sollen wir nicht doch fliegen? Im Internet finden wir noch einen günstigen Flug bis zum
Flughafen Stansted. Dann sollten wir aber auch ein Hotel in London buchen, damit wir nicht bis zum Abflug am nächsten Morgen müde durch die Gegend wanken müssen. Oder
besser ein Hotel mit Parkplatz in London finden und doch mit dem Auto fahren?
Wir lesen uns durchs Internet, vergleichen Hotels, finden preiswerte ohne Parkplatz in
der City und andere mit Parkplatz etwas außerhalb, wissen immer noch nicht genau, wo und wann welche U-Bahnen fahren und ob die jeweiligen Hotels dann günstig liegen,
finden den preiswerten Flug nicht wieder, weil der vermutlich inzwischen weggebucht wurde und entscheiden dann: Wir fahren wie geplant mit dem Auto und sehen mal, was
kommt. Abenteuer und Risiko gehört zum Leben. Und zu unserem anscheinend auch eine gewaltige Portion Wahnsinn.
Freitag
21 Uhr - (6 Stunden vor der Abfahrt) Ob ich um 23 Uhr einschlafen kann, damit ich vor dem Weckerklingeln um 2 Uhr noch drei Stunden Schlaf habe?
Samstag 3:00 Uhr (Es geht los)
Ich bin pünktlich um kurz nach 23 Uhr eingeschlafen und mit dem Weckerklingeln um 2 Uhr wieder aufgewacht. Ausgeschlafen fühle ich mich nicht, aber lieber drei Stunden Schlaf als gar keiner.
6:40 - (seit 3 Std, 40 Minuten unterwegs) Die Straßen sind frei und wir düsen durch Deutschland, Belgien und Frankreich bis zum
Ticketschalter in Calais. Die nächste P&O-Fähre geht erst in eineinhalb Stunden, die von Seafrance fährt sofort, erscheint uns aber etwas teuer. Wir wollen möglichst schnell nach London kommen und nehmen Seafrance.
Das Auto gefällt uns bisher besser als der Bus, weil wir uns alle wohler fühlen und
sogar ein wenig mehr Beinfreiheit haben. Viel Gepäck haben wir nicht, denn wir sind ja fast schon wieder auf dem Rückweg. Auch wenn das eine verstörende Vorstellung ist.
8:15 - (seit 5 Std, 15 Minuten unterwegs)
Dover ist erreicht und dort ist es erst 7:15 Uhr. Eine geschenkte Stunde macht den Weg fühlbar kürzer. Wir sind nicht sehr müde und fahren Richtung London. Linksverkehr ist
nach Urlauben in Schottland und einem kurzen Aufenthalt mit Auto in London kein Problem. Er erfordert von mir an den ersten Kreuzungen und Verteilerkreisen erhöhte
Konzentration, weil ich nie sicher bin, von welcher Seite denn jetzt die Autos kommen, und ich nur weiß, dass es die falsche ist, aber ich bleibe lässig.
9:15 - (seit 7 Std, 15 Minuten unterwegs)
Wir fahren durch die Vororte von London und fragen uns, bis wohin wir uns der City nähern sollen und wo wir parken können. Weit außerhalb ist es blöd, weil dort keine
schnelle Anbindung an die U-Bahn vorhanden ist, in der Innenstadt werden wir vermutlich nur mit viel Glück etwas finden. Oder so lange herumkreisen, bis es zu spät
für unser Nachmittagsmusical ist. Sollen wir doch zum Flughafen Heathrow, dort parken und mit der Bahn in die City? Aber der ist so weit weg. Wir fahren parallel zur City um
London und sind zunehmend genervt. Entweder gibt es Parkplätze, aber keine U-Bahn-Station in der Nähe, oder eine U-Bahnstation und drumherum kilometerweit
zeitlich auf vier Stunden begrenzte Parkplätze. Und mit steigendem Tag immer mehr Verkehr. Kein Wunder. Es ist Samstag und da stopft auch die Kölner Innenstadt langsam
zu. Was für eine blöde Idee mit dem Auto nach London zu fahren. Der Bus ist vor vier Wochen einfach mitten in die City reingefahren, hat alle aussteigen lassen und ist weiter gefahren.
10:10 - (seit 8 Std, 10 Minuten unterwegs) Ganz nah an einer U-Bahn-Station der Northern Line finden wir einen Parkplatz. Es ist Samstag, und einer unserer Söhne macht uns darauf aufmerksam, dass auf vielen
Schildern steht, dass die beschränkten Parkbedingungen nur von Montag bis Freitag gelten. Nachdem er sich eine halbe Stunde lang auf dem Rücksitz darüber gewundert
hat, dass wir die vielen Parkmöglichkeiten nicht nutzen, entschließt er sich, mal nach dem Grund für unsere ständige Weiterfahrt zu fragen. Ich befürchte, dass wir schon
eine halbe Stunde früher einen guten Parkplatz hätten finden können, freue mich aber einfach über den, den wir jetzt endlich haben. Trotzdem ist uns klar, dass wir nur noch
mit dem Auto nach London fahren werden, wenn wir dort ein Hotel mit garantiertem Parkplatz haben.
10:50 - (seit 8 Std, 50 Minuten unterwegs)
Mit Tagekarten steigen wir, zwei Fußminuten von unserem Parkplatz entfernt, in die Northern-Line, die zwei wechselnde Ziele hat. Wir müssen einen Zug nehmen, der die
linke Strecke fährt. Leider ist aus dem Wandplan nicht klar zu erkennen, ob die Strecken sich später kurz treffen oder überkreuzen. Ich entscheide mich für die
logische Variante der Endhaltestelle, die promt falsch ist. Also unterwegs aussteigen, eine Station zurück und den anderen Zug nehmen. Dafür, dass wir so schnell in Calais
waren und mit dem Auto so früh die Außenbezirken von London erreicht hatten, ist es jetzt doch relativ spät geworden. Aber wir sind in der U-Bahn und brauchen nur wenige
Stationen bis zur Stadtmitte. Zum Glück haben wir keinen Parkplatz an der Bakerloo-Line gefunden, denn die ist genau an diesem Wochenende komplett gesperrt.
Ich lerne bei den Durchsagen in der U-Bahn, dass meine Betonung “BÄIkerluuuh-LEIhn” falsch ist und in der Londoner Variante “BäikerLUlein” heißt. Das ist viel niedlicher, und
nachdem ich kapiert habe, von was der Durchsage-Mann redet, finde ich es total nett.
11:30 - (seit 9 Std, 30 Minuten unterwegs)
Alle Anstrengungen der Hinfahrt sind vergessen, als wir am Leicester Square wieder an die Oberfläche kommen und uns im sonnigen, vollen, bunten London befinden.
Der erste Weg geht zu den beiden Theatern, um die vorbestellten Tickets abzuholen. An
der Theaterkasse sind unsere Karten nicht zu finden. Die Angestellte guckt den Karteikasten zweimal durch und guckt bedauernd. “Haben Sie die Tickets vielleicht
unter einem anderen Namen bestellt?” “Nein, ich habe nur den einen.” Fängt ja toll an. Ich überlege, ob ich die Tickets versehentlich für den nächsten Monat oder sogar für
gestern bestellt habe. Ihr Kollege macht sie auf einen anderen Karteikasten aufmerksam, der an der Seite steht und für irgendwelche besonderen Karten ist.
Vermutlich für die, die von Ausländern mit lustigem Englisch bestellt wurden. Sie guckt sichtlich erleichtert und findet unsere Tickets, vorschriftsmäßig unter “D” abgelegt. Ich gucke auch sichtlich erleichtert.
11:40 - (seit 9 Std, 40 Minuten unterwegs) Wir haben die Theaterkarten in der Tasche und drei Stunden Zeit. Laufen, gucken, im Park sitzen, heiße Samosas essen, Kaffee trinken, lackierte Pekingenten in den
Schaufenstern von Chinatown ansehen und dabei versuchen, den vielen Chinesen, die sich dort gegenseitig fotografieren, nicht ins Bild zu laufen. Es ist sonnig, um uns herum
wirbelt London und wir fühlen uns sehr gut. Kaum zu glauben, dass wir vorhin noch Zuhause waren. Und überhaupt nicht zu glauben, dass wir nachher wieder dorthin fahren.
Wir trinken Coffee-to-go im Pappbecher und essen dazu Im-Rucksack- angeschmolzene-
Schokolade, die wie Nutella schmeckt und auch so ähnlich an den Fingern klebt.
14:00 - (seit 12 Stunden unterwegs) In dreißig Minuten beginnt im Queens Theatre “Les Miserables”.
Von der ersten Reihe des Upper Circle haben wir einen großartigen Blick auf die Bühne.
Superklasse. Nachdem ich das Musical innerhalb von wenigen Wochen zum dritten Mal sehe (eine sehr gute Schüleraufführung und dann das Londoner Musical), verstehe ich
endlich die meisten Zusammenhänge der sehr komplexen Geschichte. Restgeheimnisse bleiben. Das grundsätzliche Verständnis der Szenen und Abläufe lässt mich aber
endlich nicht nur gucken und staunen, sondern mitempfinden. Vor allem der Jean Valjean der Londoner Besetzung ist großartig. Aber auch sonst ist es einfach toll.
Zitat des ebenfalls beeindruckten, aber glasklar urteilenden Sohnes nach der Vorstellung: “Neun, zehn oder elf Handlungsstränge weniger, hätten dem Stück nicht weh getan.”
17:20 - (seit 15 Std, 20 Minuten unterwegs) Beeindruckt und sehr zufrieden kaufen wir noch eine Les-Miserables-CD und verlassen das Theater. Wieder haben wir drei Stunden Zeit. Wie unglaublich: Wir haben schon so
viel London erlebt und haben noch so viel vor uns. Wir laufen, gucken, sitzen im Park, essen Fish und Chips, trinken Kaffee und staunen, wie voll London sein kann.
Ich habe das Gefühl, ich hätte alles schonmal erlebt. Wenn ich ein vorheriges Leben
hatte, bin ich vermutlich zu Tagesfahrten nach London gefahren. Mir ist alles so seltsam vertraut.
Erste Müdigkeitsanfälle können noch gut mit Kaffee weggespült werden. Aber wie sieht
das heute abend aus, wenn wir noch zurückfahren müssen?
20:30 - (seit 18 Std, 30 Minuten unterwegs) “Avenue Q.” im Gielgud Theatre. Schnell, witzig, schön und Gute-Laune-fördernd.
Allerdings trotz der Puppen eine Erwachsenen-Show, die nicht nur andeutet, sondern auch zeigt. Die Musik ist im Stil, wie sie früher in amerikanischen Shows gespielt wurde
und gefällt mir sehr. Genau die richtige Vorstellung, um danach munter und lachend den Rückweg anzutreten.
22:30 - (seit 20 Std, 30 Minuten unterwegs)
Das Musical ist aus, in London ist es dunkel. Das Londoner Westend ist knackevoll. Am samstäglichen Sommerabend wird überall gelaufen, gestanden und gefeiert. Dazwischen
Taxis, Fahrrad-Rischkas, Gehupe, Geklingel und Gelächter. Wir drängen uns durch die Menschenmassen zur U-Bahn-Station am Leicester Square und fahren schon wenige Minuten später raus zu unserem Auto.
23:15 - (seit 21 Std, 15 Minuten unterwegs) Das Auto steht in der Seitenstraße, hat keinen Strafzettel, keine Radkralle und ist vor allem nicht abgeschleppt. Puh! Stimmt also wirklich mit dem kostenfreien und
unbegrenzten Parken am Wochenende. Das gilt allerdings nicht in allen Straßen, man muss schon ganz genau auf die Schilder gucken. Getränke, Schokolade und Chips liegen
griffbereit im Auto, um aufkommende Müdigkeit - zumindest beim Fahrer - zu bekämpfen, dann geht es los.
Die Straßen sind frei und scharfe Chili-Chips halten mich munter. Allerdings nur so lange
ich sie schmecke. Das heißt, ich knabber ununterbrochen an kleinen Stückchen, weil ich ansonsten merke, dass die Augen müde werden. So lange die Zunge leicht brennt, bin ich
hellwach. Ob mein Magen das bis Köln durchhält? Ich versuche den Zusammenhang zwischen Chili auf den Geschmacksknospen und offenen Augen zu ergründen, finde aber keine Erklärung.
Sonntag
1:00 - (seit 23 Stunden unterwegs) Wir kommen in Dover an, die nächste Fähre fährt erst um 2:45 Uhr. Mist. Da sind wir so schön schnell durchgekommen und müssen jetzt eine Zwangspause machen. Wenn wir das
gewusst hätten, hätten wir in der Nähe unseres geparkten Autos auch noch bei dem Chinesen die interessant aussehenden Snacks probieren können. Das Warten bringt die
Müdigkeit richtig hoch. Wir wickeln uns in Decken und versuchen im Auto zu schlafen. Bei vier Personen ist das nicht sehr komfortabel. Ich bin allerdings so müde, dass ich für eine Weile richtig fest einschlafe.
2:30 - (seit 24 Std, 30 Minuten unterwegs) Es geht auf die Fähre und die startet nach Calais. Da nicht viel los ist, können wir uns auf einem Sofa ausbreiten, um ein wenig zu schlafen. Ein laut schreiendes
französisches Baby verhindert das relativ erfolgreich. Als es endlich ruhig ist, kommt die Durchsage, dass wir uns zum Auto begeben können.
5:10 - (seit 27 Std, 10 Minuten unterwegs)
Bis eben war es 4:10 Uhr, aber auf dem Festland ist es schon eine Stunde später. Wir fahren von der Fähre und sind sehr müde. Zum Glück können wir uns beim Fahren zu
zweit abwechseln, aber es ist schon sehr anstrengend. Während der Beifahrer schläft, futtert der Fahrer sich durch, um konzentriert und wach zu bleiben. Wenn es gar nicht
gehen sollte, haben wir abgesprochen, fahren wir auf einen Rastplatz und machen eine Pause. Entweder schlafen oder Kaffeetrinken. Es geht aber. Die blöde Warterei vor der
Abfahrt der Fähre hat uns allerdings sehr müde gemacht. Vorher war noch Londoner Schwung drin, jetzt möchten wir nur noch ein Bett haben. Wir entscheiden, dass es sich
bei einem Auto-London-Trip nicht lohnt, noch am gleichen Abend zurückzufahren, sondern dass wir beim nächsten Mal eine Übernachtung buchen und dann am nächsten
Morgen nach einigen Stunden Schlaf und einem englischen Frühstück ausgeruht an die Rückfahrt gehen. Oder dass wir einen Fahrer buchen, der uns fährt, während wir
schlafen. Oder dass wir fliegen. Oder ein Appartement in London kaufen. Wenn man müde ist, hat man immer die besten Ideen.
6:00 - (seit 28 Stunden unterwegs)
Sonnenaufgang. Das Autofahren und Wachbleiben klappt, macht aber keinen Spaß. Ich darf beim Fahren gar nicht an ein Bett denken, dann wird mir sofort bewusst, wie müde
ich bin. Ich versuche an aufmunternde, spritzige Sachen zu denken, mir fällt aber nicht viel ein. Um die schlafenden Mitfahrer im Auto nicht zu stören, schaltet der jeweilige
Fahrer kein Radio ein, was schön für die schlafenden Mitfahrer, aber blöd für den jeweiligen Fahrer ist.
8:00 - (seit 30 Stunden unterwegs)
Im Auto sind alle wach, wir hören die Avenue Q.-CD und pushen uns damit hoch. Ich kann keine Chili-Chips mehr sehen.
9:15 - (seit 31 Std, 15 Minuten unterwegs)
Wir kommen müde, aber gut gelaunt Zuhause an. Ich lege mich sofort ins Bett, ziehe die Decke über die Ohren und schlafe noch im Decke-über-die-Ohren-Ziehen für sechs Stunden tief und fest ein.
Fazit: Der Tag in London war toll. Erstaunlich lang und mit dem Besuch von zwei Musicals ein Highlight-Tag. Das Autofahren war schneller als die Busfahrt und wir
fühlten uns wohler. Da der Bus damals sehr wenig Beinfreiheit bot, saßen wir im Auto deutlich bequemer. Das Parken im Randbezirk ging, weil es ein Samstag war, dann doch
ganz gut, wir haben aber ganz schön Zeit dadurch verloren. Die Rückfahrt hat gut geklappt, war aber anstrengend und hatte als dicken Minuspunkt, dass wir auf die Fähre
warten mussten. Es hätte aber auch alles schlimmer sein können. Auf jeden Fall werden wir beim nächsten Mal eine Übernachtung dazu nehmen, um nach einigen Stunden Schlaf
und einem englischen Frühstück ganz entspannt die Rückreise vorzunehmen.
Im Frühjahr ist vermutlich wieder eine Bustour mit Theaterbesuch dran. Es gibt noch so
viele Musicals und Theaterstücke, die ich gerne sehen möchte ...
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