RÜDIGER - ein Musikerleben

Schon seit frühester Jugend bin ich im Musikbereich beschäftigt.
Im zarten Alter von 4 Jahren wurde die Nachbarschaft auf mich aufmerksam,
weil ich mit einer selbstgebastelten Gitarre und einem lautstarken
“Junge, komm bald wieder!” auf den Lippen durch die Straßen zog.
Daran hat sich bis heute wenig geändert. Noch immer musiziere ich in der Öffentlichkeit.  Nur das Repertoire wurde inzwischen erweitert.

Mit 12 Jahren war ich der
Schlagzeuger in der beliebten
Band “Seven C”.
Ein ganz ungewöhnlicher Name. Zufälligerweise waren alle
Mitglieder Schüler der Klasse 7c.

Wir gewannen einen 1. Preis mit
dem Juliane Werding-Hit: “Denn ein morscher Baum...” oder so ähnlich.
Der Preis war übrigens eine große Schachtel Pralinen. Echt super!





Das Schicksal nahm seinen Lauf, als ich Schlagzeuger der “Jazzcombo” wurde.
Ich versteckte mich ständig hinter dem Schlagzeug, denn in der ersten Reihe stand meine spätere Frau Anette. Hat aber alles nichts genützt! Irgendwann sind wir uns begegnet





Nach der Schulzeit schon wieder in Fußgängerzonen unterwegs. Bei bitterster Kälte mußten wir losziehen, um einen Teller warmer Suppe zu ersingen. Die Instrumente waren schon lange verscherbelt und wir mußten uns ganz ohne Begleitmusik als a-cappella Chor durchschlagen. Wenigstens war ich der einzige, der Handschuhe hatte und darum alle Finger behalten hat. Die anderen vier mußten ihre Pianistenlaufbahn nach diesem Winter leider aufgeben. Neben mir schon wieder meine spätere Frau. Den Bart hat sie sich inzwischen abrasiert.




Links einer der begeisterten Zuhörer meiner Kunst. Vermutlich erwartet er, dass gleich ein Leckerli aus der dicken Holzdose fällt.













Und immer noch auf der Straße unterwegs. Ansätze eines Daches sind aber schon zu erkennen! Es geht aufwärts!


 

 

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